Hier finden Sie die vollständige Ausrüstungsliste für ein gelungenes Fondue auf der Wanderung, einschliesslich der unverzichtbaren Utensilien, die je nach Jahreszeit – Sommer, Herbst oder Winter – variieren.
Ein Fondue mitten in der Natur lässt sich nicht ganz aus dem Stegreif organisieren. Zwischen dem Gewicht des Rucksacks, dem Wetter, das plötzlich umschlagen kann, und der Ausrüstung, die man jedes zweite Mal vergisst, macht ein bisschen Organisation den Unterschied.
Die Grundausrüstung, unabhängig von der Jahreszeit
- Das tragbare Fondue-Set (Brenner, Caquelon, Schutzplatten); das Wesentliche, natürlich.
- Der Brennstoff: Paste, Gel oder Brennspiritus, in ausreichender Menge für die Dauer des Essens, plus eine kleine Sicherheitsreserve.
- Ein langes Feuerzeug oder Streichhölzer, in einem wasserdichten Säckli verstaut.
- Geriebener oder vorgeschnittener Käse in einem luftdichten Behälter, damit im Rucksack nichts ausläuft.
- Weisswein (oder eine alkoholfreie Alternative) in einer kleinen Flasche oder einer leichten Trinkflasche.
- Brot, Kartoffeln oder Gemüse zum Eintunken, bereits vor dem Aufbruch in Stücke geschnitten, um vor Ort Zeit zu sparen.
- Ein Fonduelöffel (oder notfalls zwei Gabeln) und ein paar wiederverwendbare Becher.
- Ein Säckli für den Abfall, um alles, was ihr mitgebracht habt, wieder mitzunehmen.
- Eine Decke oder eine leichte Matte zum Auslegen auf dem Boden, falls vor Ort kein Tisch zur Verfügung steht.

Im Sommer: Leicht packen, auf Frische achten
Der Sommer verändert vor allem zwei Dinge: die Umgebungstemperatur und die Tageslichtdauer, die länger ist.
- Eine weiche Kühlbox oder eine leichte Kühltasche für Käse und Weisswein, die die Hitze während mehrstündiger Wanderungen schlecht vertragen.
- Viel Wasser, der Brennstoff heizt sich zwar auf, aber ihr seid es, die das Gewicht unter der Sonne tragen müsst.
- Sonnencreme und ein Hutt, vor allem, wenn der gewählte Picknickplatz keinen Schatten bietet (manche Hochebenen oder Lichtungen liegen den ganzen Tag in der prallen Sonne).
- Ein Insektenschutzmittel, nützlich in der Nähe von Seen oder abends im Wald.
- Ein windbeständiger Feueranzünder, wenn ihr in den Höhenlagen wandert, wo Windböen häufiger auftreten als im Flachland.
Im Herbst: Feuchtigkeit und die früher einsetzende Dunkelheit einkalkulieren
Der Herbst bringt eine zusätzliche Herausforderung mit sich, die es im Sommer nicht gibt: Die Tage werden kürzer, und sowohl der Boden als auch die Luft sind feuchter.
- Eine Stirnlampe, auch für eine Wanderung, die tagsüber geplant ist – es wird schnell dunkel, und eine unvorhergesehene Verzögerung führt schnell dazu, dass man im Dunkeln weiterwandern muss.
- Eine wasserdichte oder winddichte Jacke, da das Wetter wechselhafter ist als im Hochsommer.
- Ein zusätzliches Feuerli oder sturmfeste Streichhölzer, da das Anzünden durch die Luftfeuchtigkeit manchmal schwieriger ist.
- Plastiksäcke, um die Ausrüstung (Caquelon, Rechaud) vor der Bodenfeuchtigkeit zu schützen, falls ihr alles direkt auf den Boden stellt.
- Ein kleines Fleece oder eine leichte Mütze für die Mahlzeiten, wenn ihr stillsteht und der Körper schnell auskühlt.
Im Winter: Einfachheit und Sicherheit bei Kälte im Fokus
Der Winter ist die anspruchsvollste Jahreszeit: Hier zählt jedes Gramm und jede Minute, die man stillsteht.
- Reichlich Brennstoff: Die Kälte verlangsamt die Verbrennung und verlängert die Aufheizzeit.
- Dünne, aber funktionelle Handschuhe, damit man das Feuerzeug und die Ausrüstung bedienen kann, ohne sie ganz ausziehen zu müssen.
- Eine Thermoskanne mit Tee oder Glüvi, um sich schon aufzuwärmen, noch bevor das Fondue fertig ist.
- Warme Kleidung im Zwiebelprinzip, mit einer Daunenjacke oder einer gut isolierenden Jacke, die man sofort anzieht, sobald man stehen bleibt – man kühlt sehr schnell aus, sobald man aufhört zu laufen.
- Eine leichte, zusammenklappbare Schaufel, falls ihr vorhabt, eine Schneeflechte freizuräumen, um die Ausrüstung auf dem Boden aufzubauen.
- Ein Blick auf das Wetter und die Lawinenlage vor dem Aufbruch, falls die Tour durch exponiertes Gelände führt – ein kulinarischer Genuss ist es nie wert, eine Route auf die leichte Schulter zu nehmen.

Sobald die Ausrüstungs-Checkliste abgehakt ist, muss man nur noch den Weg auswählen und den Rest dem Caquelon überlassen.